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04.11.2006, Albury - Geelong, 250 km per Auto, Übernachtung: Pevensey House 1892 in Geelong
Die heutige Etappe ist relativ kurz, ca. 250 km bis Melbourne stehen auf dem Programm. Unser erstes Vorhaben dort, die Suche eines Hotels, geht gründlich in die Hose: nach 15 ausgebuchten Hotels entschließen wir uns, doch nicht in Melbourne zu übernachten. Ein Anruf in Geelong ca. 1 Stunde südlich stellt sicher, dass wir abends ein Bett zum Schlafen haben.
Der Grund für die Bettenknappheit liegt im Melbourne Cup, einem der größten Pferderennen Australiens, das an diesem Wochenende in Melbourne stattfindet. Pferderennen heißt aber nicht nur Pferderennen. In Melbourne heißt das auch: Cup Carnival. Die Stadt ist voll mit Menschen, die aufgestylt auf das Rennen warten.
Wir lassen uns davon nicht stören und machen uns auf zu einem Stadtbummel: St. Patricks Cathedral, das Parlament des Staates Victoria und der Treasury Park sind einige Stationen auf unserem Spaziergang. Rund um den Treasury Park sehen wir mindestens 6 Brautpaare, die dort ihre Hochzeitsbilder machen. Scheint eine sehr beliebte Location zum Heiraten zu seinů
Das gebuchte B&B in Geelong erweist sich als Glücksgriff. Ein herrliches Zimmer mit alten englischen Möbeln und einem eigenen Kamin erwartet uns. Nach einem leckeren Abendessen im Bended Elbow, einem englischen Pub, machen wir es uns noch im Turmzimmer des B&B bei einem Glas Sherry gemütlich.

05.11.2006, Geelong - Apollo Bay, 150 km per Auto, Übernachtung: Apollo Bay B&B in Apollo Bay
Das Frühstück im Pevensey House ist genauso wie das Haus an sich: Spitze!!! Erst am Frühstückstisch erfahren wir, dass auch bei uns im Haus ein Hochzeitspaar geschlafen hat. Womöglich haben wir es ja am Tag vorher in Melbourne gesehenů
Am heutigen Sonntag geht es für uns auf die Great Ocean Road, der angeblich schönsten Küstenstraße der Welt. In Kennett River entdecken wir durch ein paar am Straßenrand stehende Autos unsere ersten Koalas in den Bäumen. Die sind noch ziemlich weit weg, aber ein Stück weiter können wir einem anderen Exemplar fast die Hand geben.
Nachmittags halten wir kurz in Wye River in einer Art Raststätte. Der Blick auf die Bucht ist sehr schön und die Kleinigkeiten zum Essen auch sehr lecker.
Als wir abends in Apollo Bay ankommen, droht uns das gleiche Schicksal wie in Melbourne: viele der angesteuerten Unterkünfte sind schon ausgebucht. Letztendlich finden wir doch das Apollo Bay B&B, eine sehr schöne Unterkunft. Nach einem ausgedehnten Spaziergang an der Apollo Bay gehen wir auf Empfehlung unserer Gastgeberin zu Buffs. Hier gibt es White Bait (frittierte Fischköder), Homemade Pie (eine Art Eintopf in Blätterteig) und Fish&Chips.

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